Das gilt für Motorradfahrer, die bei Regen unterwegs sind.
Leider musste ich diese Ehrfahrung gestern selber machen. Ich war in der Stadt nur in Sommerjacke und Bikerjeans unterwegs und dann fing es an zu schütten wie aus Eimern. Zehn Minuten und ein paar Kilometer später kam ich zu Hause völlig durchnäßt an.
Weiterer Erfolg: Handy hat landunter und liegt jetzt zum Trocknen zu Hause. Ich habe mich im Internet schon mal nach Ersatz umgesehen.
Erst geht Roland Koch (besser spät, als nie), dann macht sich unser Bundespräsident (teilweise gerechtfertigt) aus dem Staub und nun kommt Mutti und will die Oberzensorin der Nation zur Bundespräsidentin machen? Nein danke!
Vor knapp zwei Jahren habe ich meine erste lange Tour über den Passo 100 Croci gefahren und damals weit mehr Zeit gebraucht als Google Maps mir ausgerechnet hatte.
Heute bin ich dieselbe Tour zum Abschluss in umgekehrter Richtung (und bei etwas kühleren Temperaturen) gefahren.
Auf der Strecke in den Bergen (Passo Montevaccà) sind mir ganze zwei(!) Autos begegnet. Wenn die Schilder "nur mit Schneeketten oder Winterreifen überfahren" noch hängen ist es für die Italiener anscheinend noch ein wenig kalt . OK, ich gebe zu ich hatte auch meine Unterhandschuhe an und die Wintersturmhaube auf, aber auf das Thermofutter in Jacke und Hose konnte ich verzichten.
Es war ein gelungener Abschluß meiner Touren hier in Italien.
Gestern war ich wieder auf Tour mit Tourismoto.it. Bei wunderschönem Wetter, machten wir gegen 8.45 Uhr auf in Richtung Nordwesten. Nach einer halben Stunde Autobahn, ging es dann die Via Aurelia entlang bis nach Toirano. Dort besichtigten wir die archäologische Tropfsteinhöhle. Neben einem Bärenfriedhof (24000-27000 Jahre alt) gibt es erhaltene Spuren von menschlichen Bewohnern.
Nach der einstündigen Führung machten wir uns dann auf den Weg zum Mittagessen nach Cisano sul Neva.
Im Anschluss ging es für einen kleinen Verdauungsspatziergang ins kleine Dorf Zuccarello, dass nicht nur bei Besuchern des Marktes beliebt sondern auch Ausgangspunkt für viele Wanderwege in der Region ist. Verkehrstechnisch ist der Ausbau diesem Ansturm aber nur bedingt gewachsen, was dann zu entsprechenden Staus und Hupkonzerten führt.
Das verlassene Dorf Balestrino
Bevor wir uns auf denRückweg über Aurelia und Autobahn machten, gab es noch einen kurzen Abstecher zum verlassenen Dorf Balestrino.
Das vorletzte Wochenende war vom Wetter her eher im Bereich "bescheiden" angesiedelt.
Am Samstag wollte ich eigentlich bis Savona fahren, doch schon in Arenzano zeigte ein Blick an den wolkenverhangenen Himmel, dass dies wohl keine gute Idee war. Ich drehte also um und war ca. eine halbe Stunde vor einsetzen des Regens wieder zu Hause.
Der Sonntag war dann nicht viel besser, im Gegenteil. Als ich morgens nach dem Aufstehen aus dem Küchenfenster sah, kam wirklich Schneeflocken vom Himmel. Kein wirkliches Motorradwetter.
Umso besser lief es dann dieses Wochenende.
Bei Sonnenschein am Samstag, habe ich anderthalb Stunden auf den Strassen zwischen Genua un Recco verbracht und am Sonntag ging es mit Tourismoto auf die Ricominsemmu-Tour.
Bei blendendem Wetter ging es die Via Aurelia entlang bis Levanto wo es wie schon im Jahr zuvor ein reichliches Mittagessen gab. Der Rückweg führte uns dann über den Passo del Braco und wieder nach Sestri.
Die restlichen Kilometer legten wir dann auf der Autobahn zurück, da die Zeit doch schon ein wenig weiter fortgeschritten war als geplant.